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21. Juni 2019

Umschulungsbegleitende Hilfen

Umschulungsbegleitende Hilfen (ubH)

dienen der Unterstützung des Lernprozesses bei einer betrieblichen Einzelumschulung.

Die umschulungsbegleitende Hilfe hat zum Ziel, Umschülerinnen und Umschüler der entsprechenden Berufe in dem Bestreben zu unterstützen, möglichst im ersten Durchgang, also in der Regel nach zwei Jahren, die Abschlussprüfungen erfolgreich zu absolvieren.

Neben einem berufsfachlichen und individuell ausgerichteten Förderunterricht wird der gesamte Lern- und Umschulungsprozess von entsprechenden Fachkräften begleitet.

Die Teilnahme an der Maßnahme wird durch die Agenturen für Arbeit und den Jobcentern sowie weiteren Kostenträgern gefördert.

Wenn in einer betrieblichen Umschulung Leistungsprobleme auftreten, gewährt die Arbeitsagentur umschulungsbegleitende Hilfen (ubH), um den drohenden Abbruch der Umschulung zu verhindern. UbH ist für alle Lehrjahre und alle Berufe möglich.

Der Einstieg ist jederzeit möglich, die Förderung kann bei Bedarf über die gesamte Umschulungsdauer erfolgen.

An der ubH können Umschüler/innen teilnehmen deren Umschulung gefährdet ist, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, die Angst vor der Prüfung haben und die aufgrund ihrer individuellen Situation besondere Hilfen benötigen, um einen erfolgreichen Abschluss zu erreichen.

Auch Umschüler die Noten verbessern möchten oder Konflikte am Arbeitsplatz haben können an der ubH teilnehmen. Inhalte von umschulungsbegleitenden Hilfen können zum Beispiel sein: die sozialpädagogische Begleitung, der Nachhilfeunterricht für die jeweiligen Berufsschulfächer, die Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung und die Betreuung des Lernprozesses/Coaching.

Die Gesamtdauer der ubH, der wöchentliche Zeitaufwand und die Frage, ob der Lernprozessbetreuung stattfindet, richten sich nach dem jeweiligen Bedarf im Hinblick auf die erfolgreiche Teilnahme an der Umschulung. Maßnahmeinhalte der ubH können sein: Stützunterricht und Nachhilfeunterricht für die jeweiligen Berufsschulfächer aber Aufbereitung des Berufsschulunterrichts, der durch die Verkürzung nicht abgedeckt ist. Auch die Nachbereitung des aktuellen Lernstoffes kann die ubH sein, genauso wie die gezielte Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung.

Die ubH betreut den Lernprozesses beispielsweise durch Coaching und hilft in Form von Unterstützung bei den Formalitäten im Umschulungsbetrieb. Sie hält Kontakt und Austausch mit den Ausbildern im Betrieb und hält Kontakt zu Lehren der Berufsschulen. UbH kann auch die Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken sein, die Vermittlung der Schlüsselqualifikationen und die Stabilisierung des Durchhaltevermögens. Motivationsförderung und Krisenintervention zählen zu der ubH, aber auch die Aufarbeitung persönlicher oder schulischer Problemlagen.

ubH unterstützt gezielt die Prüfungsvorbereitung und hilft im Umgang mit der Prüfungssituation. Die vorbereitende Integrationsunterstützung und Bewerbungsberatung für zukünftige Arbeitgeber runden die Unterstützung ab. Kosten Alle Kosten werden von den Arbeitsagenturen und den Jobcentern über einen Bildungsgutschein abgerechnet. Dort erhalten Sie ebenfalls weitere Auskünfte. Eine Finanzierung ist auch über weitere Kostenträger möglich.

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