Was ist das KOMPASS-Förderprogramm des BMAS & ESF?

Das Förderprogramm „KOMPASS – Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige“, ist initiiert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF Plus 2021-2027).

Das Förderprogrammzielt darauf ab, Freiberufler und Solo-Selbstständige durch gezielte Weiterbildungen und Qualifizierungen zu unterstützen, um die Stabilität und Beständigkeit ihres Geschäftsmodells zu stärken.

Die bba-Köln präsentiert eine Palette von Qualifizierungsmöglichkeiten, die die grundlegenden Voraussetzungen des Förderprogramms erfüllen.

Nach einem kostenfreien Erstgespräch mit einer KOMPASS-Anlaufstelle haben berechtigte Personen möglicherweise Anspruch auf einen Qualifizierungsscheck.

Dieser ermöglicht es ihnen nach erfolgreicher Teilnahme, unter Umständen eine Förderung von bis zu 90% der Teilnahmegebühren zu beantragen.

Dies sind die Voraussetzungen für eine Förderung:

  • Sie sind seit mindestens zwei Jahren als Solo-Selbständiger tätig.
  • Ihr Wohnsitz und Ihre berufliche Tätigkeit befinden sich in Deutschland.
  • Mindestens 51% Ihrer Einkünfte stammen aus Ihrer Selbstständigkeit.
  • Sie beschäftigen höchstens ein Vollzeitäquivalent (zum Beispiel eine Vollzeitkraft oder zwei Halbtagsbeschäftigte).
  • In den letzten drei abgeschlossenen Steuerjahren haben Sie keine De-minimis-Beihilfen über 200.000 Euro erhalten.
  • Sie nehmen an einem kostenfreien Erstgespräch mit einer KOMPASS-Anlaufstelle teil. Dieses Gespräch kann auch online stattfinden.
  • Die Qualifizierung muss mindestens 20 Stunden umfassen und innerhalb von sechs Monaten nach Ausstellung des Qualifizierungsschecks abgeschlossen werden.

Der Förder-Prozess gestaltet sich wie folgt:

  • Kostenloses Erstgespräch mit einer KOMPASS-Anlaufstelle.
  • Ausstellung eines Qualifizierungsschecks durch die Anlaufstelle.
  • Teilnahme an der Qualifizierung bei der bba-Köln.
  • Antragstellung und Abrechnung unter Mitwirkung der Anlaufstelle.
  • Rückerstattung der Netto-Qualifizierungskosten (bis zu 90%, maximal 4.500 Euro).

Förderfähige Lehrgänge:

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